Deutschland ist Partner für U-Boot-Beschaffung

Illustration der neuen U-Boote, die Norwegen in Deutschland bestellen will.©MoD
Illustration eines U-Bootes, das Norwegen in Deutschland bestellen will.©MoD

Oslo/Kiel, 3. Februar 2017. Norwegens Regierung hat Deutschland als strategischen Partner für den Neubau von U-Booten ausgewählt. Die Partnerschaft basiert auf dem gemeinsamen Kauf und dem Management identischer U-Boote der Ula-Klasse. Die Entscheidung beinhalte eine enge und langfristige Zusammenarbeit der Marine beider Länder, die die Kooperation mit der norwegischen und deutschen Industrie einschließe, heißt es in einer Pressemitteilung der norwegischen Regierung.

Den Zuschlag zum Bau der Schiffe soll ThyssenKrupp Marine Systems (tkMS), Kiel, erhalten. Neben der deutschen Werft war die französische Werft  DCNS  bis zum Schluss im Rennen um den U-Boot-Auftrag dabei. „Beide Länder haben exzellente Angebote für U-Boote abgegeben, die Norwegen braucht“, sagte Verteidigungsministerin Ine Eriksen Søreide.

Wenn die Verhandlungen mit Deutschland auf Behördenebene abgeschlossen sind, werden deutsch-norwegische Verhandlungen über den Kauf neuer Unterseeboote mit ThyssenKrupp Marine Systems (tkMS) aufgenommen. tkMS ist der größte Hersteller konventioneller U-Boote in Westeuropa.

Im Frühjahr soll das Investitionsprojekt zur Beschaffung neuer U-Boote dem norwegischen Parlament präsentiert und 2019 ein gemeinsamer Vertrag mit fkMS über die neuen U-Boote unterzeichnet werden. Die Auslieferung soll zwischen Mitte 2020 und 2030 erfolgen.

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