Hydro-Joint Venture in Katar bietet alternative Routen

Die Produktion des Hydro-Joint Ventures Qatalum in Katar läuft normal weiter.©Qatalum
Die Produktion des Hydro-Joint Ventures Qatalum in Katar läuft normal weiter.©Qatalum

Oslo, 12. Juni 2017. Die Aluminiumhütte Qatalum in Katar, ein Joint Venture zwischen dem norwegischen Aluminiumproduzenten Hydro und Qatar Petroleum, ist von der Unterbrechung der Transportwege von und nach Katar betroffen. Das Unternehmen produziert pro Jahr mehr als 600.000 Tonnen Aluminiumprodukte, die für Kunden in Asien, Europa und in den USA bestimmt sind. Wie das Unternehmen mitteilt, erfolgt ein Großteil der Transporte von Qatalum normalerweise über den großen Tiefseehafen Dschabal Ali in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Allerdings sei dieser Hafen im Zuge des Abbruchs der Beziehungen Saudi-Arabiens, der Vereinten Arabischen Emirate, Bahrains und Ägyptens mit Katar seit 6. Juni für alle Versendungen aus Katar geschlossen.

Inzwischen hat das Unternehmen alternative Schiffsrouten für seine globalen Kunden gefunden. Allerdings könne es zu Verspätungen kommen. Man werde eng mit den Kunden zusammenarbeiten, um diese so gering wie möglich zu halten. Die Produktion selbst laufe normal.

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