Regierung meldet Vollzug bei Entlastung der Wirtschaft

Oslo, 21. Juni 2017. Norwegens Unternehmen sparen künftig 15 Milliarden Kronen (1,6 Mrd. EUR) an bürokratischem Aufwand für die Einhaltung von Gesetzen und Bestimmungen. Wie die Regierung in Oslo mitteilt, ist damit das Ziel des Deregulierungspakets für die Wirtschaft erreicht. Als letzte Maßnahme brachte die Regierung eine Novelle zum Buchführungsgesetz auf den Weg, die für die Unternehmen allein jährliche Einsparungen von 1 Milliarde Kronen bedeutet. Unter anderem soll die Pflicht zur Erstellung von Jahresberichten für Kleinunternehmen künftig entfallen.

„Weniger Zeitaufwand für Formulare – das ist gespartes Geld, das eingesetzt werden kann, um neue Jobs zu schaffen. Diese 15 Milliarden Kronen sind kein Einmaleffekt, sondern Einsparungen, die künftig jährlich für die Arbeitsplätze in Norwegen zur Verfügung stehen“, sagte Wirtschaftsministerin Monika Mæland.

Insgesamt wurden durch die Vorgängerregierung und das amtierende Kabinett 116 Maßnahmen umgesetzt, 80% davon in der Steuerverwaltung, dem Wirtschafts- und Fischereiministerium und dem Handelsregister. Zu den wichtigsten Änderungen gehören die vereinfachte Steueranmeldung für Gewerbetreibende mit einfachen Verhältnissen, die vollelektronische Abwicklung der Berichtspflichten für Aktiengesellschaften, die Vereinfachung des Regelwerks für öffentliche Ausschreibungen, die zusammengefasste elektronische Meldung von Löhnen, Arbeitgeberbeiträgen und Steuerabzügen und die Senkung der Anzahl der Unternehmen, die ihre Daten beim Statistikamt einreichen müssen.

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