Hydro holt sich den Rest von Sapa

Von links: Egil Hogna, Sapa, Svein Richard Brandtzæg, Hydro, Peter Ruzicka, Orkla. (Foto: Hydro/Øyvind Breivik)

 

OSLO, 10. Juli 2017. Der norwegische Aluminiumriese Norsk Hydro hat mit dem Mischkonzern Orkla die Übernahme der ausstehenden 50% der Anteile an dem Aluminiumverarbeiter SAPA vereinbart. Wie Hydro am Montag bekannt gab, liegt der Transaktion ein Unternehmenswert von 27 Milliarden Kronen (2,8 Milliarden Euro) zugrunde.

„Hydro bestätigt damit ihre Position als führendes integriertes Aluminiumunternehmen der Welt, und die Transaktion untermauert unsere strategische Ausrichtung ‚Better, Bitter and Greener‘ mit einer Basis solider Aktiva sowie einzigartigen Kompetenzen und Kapazitäten vom Bergbau bis zu Endprodukten“, erklärte Hydro-Vorstandschef Svein Richard Brandtzæg.

Hydro wird die Übernahme aus Eigenmitteln, Kreditmitteln und Anleihen finanzieren. Das Closing der Transaktion wird nach Genehmigung der Wettbewerbsbehörden im Laufe des zweiten Halbjahrs erwartet.

Sapa wurde 2013 als hälftiges Joint Venture von Hydro und Orkla für die Produktion von Strangpressprodukten gegründet und ist mit 22.400 Mitarbeitern in 40 Ländern präsent. 2016 schloss das Unternehmen mit einem EBIT von 2,42 Milliarden Kronen (266 Millionen Euro) und einem Nettogewinn von 1,78 Milliarden Kronen (196 Millionen Euro) aus Umsätzen von 53,4 Milliarden Kronen (5,9 Milliarden Euro) ab.

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