Statoil entdeckt drittes Vorkommen in der Barentssee

©Statoil
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Oslo, 7. August 2017.  Das norwegische Energieunternehmen Statoil und seine Partner OMV, Österreich, und Petoro, Norwegen, haben im Fördergebiet Gemini North eine kleine Menge Gas entdeckt. Die Gemini-North-Bohrung befindet sich nordöstlich des Feldes Wisting in der Barentssee. Auch Öl wurde gefunden. Es ist die erste Bohrung auf einer Fläche, die in der 23. Lizenzrunde vergeben wurde.

„Unsere Ambition war es, zusätzliche Ölressourcen in der Nähe des Wisting-Feldes zu finden. Aber ebenso wie bei der vorhergehenden Blåmann-Bohrung haben wir Gas entdeckt”, sagte Jez Averty, Senior Vice President für Exploration in Norwegen und Großbritannien. Die Ergebnisse der Bohrung ließen trotz des geringen, nicht rentablen Fundes vorsichtige Hoffnung auf zusätzliches Potenzial sowohl innerhalb des Lizenzgebietes als auch im Hoop-Gebiet zu, so Averty weiter. Man habe inzwischen ein bedeutendes Portfolio im Hoop-Gebiet gesichert. Das hierbei gesammelte Wissen werde von Nutzen sein, wenn im kommenden Jahr erste Tests gemacht würden.

Das abbaubare Volumen im Hoop-Feld wird auf 0,4 bis einer Milliarde Standard Kubikmeter (BCM) geschätzt, etwa zwei bis sechs Millionen Barrel Öläquivalent. Zusätzlich wurden 0,5 bis zwei Millionen Barrel Öl nachgewiesen.

Es ist nach Entdeckungen von Öl im Kayak-Feld und Gas-Funden im Feld Blåmann die dritte Entdeckgung von Statoil in der Barentssee seit Anfang dieses Jahres.

Das österreichische Energieunternehmen OMV ist mit 25 Prozent am Konsortium beteiligt.

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