40 Jahre norwegische Gaslieferungen nach Deutschland

Das Erdgasterminal in Emden. Hier landet norwegisches Gas über die Pipeline Norpipe an.©Gassco
Das Erdgasterminal in Emden. Hier landet norwegisches Gas über die Pipeline Norpipe an.©Gassco

Emden, 7. September 2017. Am 8. September 1977 wurde erstmals norwegisches Erdgas nach Deutschland geliefert. Der Pipeline- und Terminal-Betreiber Gassco, ein norwegisches Staatsunternehmen, begeht dieses Jubiläum heute mit einem Energie-Seminar.

Das erste Gas stammte aus dem Ekofisk-Feld und wurde über die 440 Kilometer lange Norpipe-Gaspipeline zum Terminal nach Emden geliefert. Heute besteht die Infrastruktur zur Anlieferung norwegischen Erdgases aus drei Pipelines und Terminals in Emden und Dornum. Europipe 1 und Europipe 2 landen in Dornum/Nesse und Norpipe in Emden. Im Mai dieses Jahres wurde in Emden ein neues Terminal eröffnet, das das alte Gasterminal ersetzt. 1985 wurde das Norpipe-System mit der Statpipe verbunden.

40 Prozent der norwegischen Gasexporte, etwa 45 Milliarden Standardkubikmeter Gas pro Jahr, gehen heute nach Deutschland. Insgesamt wurden auf dem Norwegischen Kontinentalschelf seit September 1977 2.270 Milliarden Standardkubikmeter Gas produziert, 1.900 Milliarden Standardkubikmeter Gas davon wurden nach Europa exportiert.

Das heutige Energieseminar will einen Überblick über die Entwicklung der Erdgasproduktion in den nächsten zehn bis 40 Jahre geben. Diskutiert werden unter anderem die Veränderungen der europäischen Energielandschaft, Energietrends in Deutschland, die Rolle der Windenergie für die künftige Energieversorgung und die Bedeutung der norwegischen Gaslieferungen für die Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa. Zu den Referenten des Energieseminars gehören der General Manager der Gassco German Branch, Dr. Svein Birger Thaule, der Bürgermeister von Emden, Bernd Bonnemann, der Gassco-Vorstandsvorsitzende Frode Leversund, das Mitglied des Bundestages Johann Saathoff und der Vertreter des Generaldirektorats der EU-Kommission, Tudor Constantinescu.

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