Norwegens SAS-Piloten drohen mit Streik

Am Donnerstag sollen SAS-Flieger in Norwegen am Boden bleiben©SAS
Am Donnerstag sollen SAS-Flieger in Norwegen am Boden bleiben©SAS

Oslo, 11. September 2017.  Norwegische Piloten, die bei der skandinavischen Fluggesellschaft SAS angestellt sind, verlangen mehr Geld. „Wir haben hart gearbeitet, um SAS in schlechten Zeiten zu retten“, sagte Jens Lippestad, Verhandlungsführer der Norwegian Air Force Association und Vorsitzender der norwegischen SAS Airline Association, in einem Pressestatement. „Wir sind dem Erfolg des Unternehmens verpflichtet und haben daher moderate Anforderungen gestellt. Alles, was wir brauchen, ist eine Gehaltserhöhung im Einklang mit anderen, ein paar Wochenenden frei und sichere Arbeitsplätze.“ Für Donnerstag, 14. September, kündigte er gegenüber der Zeitung Aftenposten einen Streik an, wenn bis dahin keine Einigung erzielt wurde.

Etwa ein Drittel aller SAS-Piloten sind norwegische Piloten. Mit den dänischen Kollegen hat das SAS-Management am 7. September eine Vereinbarung getroffen, die „im Einklang mit dem dänischen Arbeitsmarkt steht“, so SAS in einer Pressemitteilung. Zusätzlich habe man sich darauf geeinigt, gemeinsam an der Kosteneffizienz zu arbeiten und den Einsatz der Piloten entsprechend der notwendigen Kapazitäten flexibel anzupassen.

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