EU-Abkommen zum Agrarhandel unterzeichnet

Oda Helen Sletnes, Norwegens Botschafterin bei der EU, bei der Unterzeichnung des Abkommens zum Agrarhandel©Mathias Dyb Ulstein
Oda Helen Sletnes, Norwegens Botschafterin bei der EU, bei der Unterzeichnung des Abkommens zum Agrarhandel©Mathias Dyb Ulstein

Brüssel, 7. Dezember 2017. Die norwegische EU-Botschafterin Oda Helen Sletnes hat am 4. Dezember in Brüssel ein Abkommen mit der EU über den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen unterzeichnet. Wie das norwegische Landwirtschaftsministerium mitteilt, beinhalte das Abkommen die Erleichterung des Handels mit der EU unter Wahrung wichtiger norwegischer Agrarinteressen. Im Artikel 19 des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum verpflichten sich die Vertragsparteien zu einer schrittweisen Liberalisierung des Agrarhandels.

Die EU und Norwegen hatten sich bereits am 5. April auf in neues Abkommen über den Ausbau des Handels mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen gemäß Artikel 19 des EWR-Abkommens geeinigt, das am 16. Juni vom norwegischen Parlament Storting angenommen wurde. Nachdem der EU-Rat das Abkommen am 20. November genehmigt hatte, wurde es nun in Brüssel unterzeichnet. Es wird jetzt noch dem Europäischen Parlament zur Prüfung vorgelegt. Das endgültige Inkrafttreten wird für Herbst 2018 erwartet.

Für Waren, die aus der EU bereits nach Norwegen geliefert werden, hat Norwegen die Quoten erhöht. Gleichzeitig eröffne das neue Abkommen neue Lieferungen von Lebensmittelspezialitäten in die EU, teilt das Ministerium mit. Es werde der norwegischen Industrie einen besseren Zugang zum EU-Markt verschaffen.

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