Trump: Norwegen ist ein großartiger Kunde und guter Freund

Pressekonferenz von Erna Solberg und Donald Trump im Weißen Haus©White House
Pressekonferenz von Erna Solberg und Donald Trump im Weißen Haus©White House

Washington, 10. Januar 2018. Umwelt, Sicherheitspolitik und Handel waren die Gesprächsthemen beim Besuch der norwegischen Ministerpräsidentin Erna Solberg am 10. Januar im Weißen Haus. In einer ausgesprochen freundlichen Atmosphäre würdigte Donald Trump die guten wirtschaftlichen Beziehungen. “Wir machen eine Menge Geschäfte mit Norwegen, und ich weiß, dass Sie gerade einige zusätzliche militärische Ausrüstung in Form von F-35 und anderen Dingen gekauft haben, und dazu gratuliere ich Ihnen”, sagte Trump. Das wisse man zu schätzen, denn es bedeute die Schaffung von Jobs.
Die wirtschaftlichen Beziehungen seien robust und würden wachsen, so Trump weiter. Auch im Gesundheitssektor gebe es eine enge Kooperation.

Norwegen sei ein großartiger Kunde, ein großer Verbündeter und ein guter Freund. Der Auftragsbestand im militärischen Bereich betrage gegenwärtig zehn Milliarden US-Dollar.

Solberg erklärte, man wisse die gute Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten sehr zu schätzen. Die USA seien der engste Verbündete Norwegens innerhalb der NATO. In den vergangenen Jahren habe es auf der wirtschaftlichen Seite sogar einen Überschuss der USA im Handel mit Norwegen gegeben. Insgesamt hätten die norwegischen Investitionen in den USA bis zu 470.000 Arbeitsplätze geschaffen.
Solberg erläuterte Trump die Zielsetzung des Landes im Bereich Klimapolitik und den Umbau des Transportsystems auf emissionsfreie Antriebstechnologien. Das Elektroauto von Teslas sei in Norwegen ein großer Hit.Die Ministerpräsidentin würdigte den Beitrag der amerikanischen Wirtschaft zur Schaffung einer grünen Umwelt.
In einer Pressekonferenz unterstrich Trump noch einmal, dass das Pariser Klimaabkommen für die Vereinigten Staaten ein unfairer Vertrag sei. Er habe kein Problem mit dem Klimaabkommen an sich, aber mit der Variante, die die USA unterzeichnet hätten. Die Regierung engagiere sich stark für eine saubere Umwelt, für sauberes Wasser und eine saubere Luft. Aber genauso wolle man eine starke Wirtschaft haben, und das Pariser Klimaabkommen untergrabe die Wettbewerbsfähigkeit der amerikanischen Wirtschaft.

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