Helaba: Norwegische Krone mit Aufwertungspotenzial

Frankfurt/Main, 2. Februar 2018. Die Norwegischen Krone verzeichnete zum Jahresanfang das größte Plus unter den führenden Währungen – sogar gegenüber dem Euro. Allerdings wertete die Norwegen-Krone im Januar 2017 ähnlich auf, zählte jedoch am Ende mit einem Minus von fast acht Prozent gegenüber dem Euro klar zu den Verlierern, schreibt die Research-Abteilung der Helaba in ihrem jüngsten Devisenfokus.

Das gute Abschneiden der Krone könne neben einem wachsenden Renditevorteil mit dem Anstieg des Rohölpreises, dem wichtigsten Exportgut, erklärt werden. Allerdings habe es diese Entwicklungen phasenweise bereits 2017 ohne den zu erwartenden positiven Impuls für die Währung gegeben. Grundsätzlich seien Ölpreis und Norwegen-Krone stark korreliert. Die erhöhten Rohölpreise legten per saldo eine stärkere Norwegen-Krone nahe. Außerdem würden neben dem Anstieg der Energiepriese die verbesserte Konjunktur und höhere Importpreise für eine zunehmende Teuerung sprechen. Daher erwarten die Autoren des Berichtes noch in diesem Jahr eine Zinswende der norwegischen Zentralbank, was sie in ihren Projektionen bereits andeutete. Im zweiten Halbjahr werde sie voraussichtlich mit den Leitzinsanhebungen beginnen.

Lesen Sie hier den ganzen Devisenfokus.

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