Kongsberg vereinbart Rekord-Deal mit Katar über 1,6 Milliarden Euro

Unterzeichnung des größten Vertrages in der Firmengeschichte von Kongsberg©KongsbergVertragsunterzeichnung in Katar©Kongsberg
Unterzeichnung des größten Vertrages in der Firmengeschichte von Kongsberg©Kongsberg

Doha, 13. März 2018. Norwegens größter Technologie- und Rüstungskonzern hat in Katar einen Vertrag zur gemeinsamen Entwicklung von Technologien in den Bereichen Verteidigung, maritime Industrie und Digitalisierung unterzeichnet. Allein die Vereinbarung über eine Zusammenarbeit im Militärbereich hat einen Umfang von 15 Milliarden NOK (ca. 1,6 Mrd. Euro). Es ist der größte Einzelauftrag, den Kongsberg jemals erhalten hat. 170 norwegische Unternehmen sollen als Zulieferer einbezogen werden.

In den kommenden acht Jahren wird Norwegen im Rahmen des Fahrzeugprogramms des Emirates Militärfahrzeuge und Kommunikationsausrüstungen liefern sowie im Bereich Digitalisierung mit Katar zusammenarbeiten. 

Mit  Barzan Holdings hat Kongsberg  ein gemeinsames Unternehmen zur Technologieentwicklung gründet. Das neue Unternehmen BK Systems wird seinen Hauptsitz im Qatar Science & amp; Technology Park haben. Kongsberg wird den CEO des Joint Ventures stellen. Der Park ist ein Innovationszentrum für führende internationale Industriefirmen und Universitäten.  “Wir sehen beträchtliche Chancen und Potenziale für die norwegische Industrie- und Technologieentwicklung mit dieser Einrichtung”, sagt Geir Håøy, Präsident und CEO von Kongsberg..

Am Tag der Vertragsunterzeichnung gab Barzan Holdings auch die Unternehmen bekannt, die für das neue Beschaffungsprogramm für Fahrzeuge für die kommenden acht Jahre ausgewählt wurden. Für 490 gepanzerte Fahrzeuge des französischen Unternehmens Nexter liefert der  Kongsberg-Konzern Tower-Lösungen sowie Digitalisierungs- und Kommunikationstechnik.

Wie Reuters mitteilte, habe der größte Auftrag der Firmengeschichte Kongsberg den stärksten Kurssprung seit vier Jahren beschert . Die Aktien der norwegischen Rüstungsfirma stiegen am Dienstag um bis zu 7,3 Prozent und waren mit 185,60 Kronen so teuer wie noch nie.

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